Die Wirtschaftsprüferkammer hat wieder ihren aktuellen Jahresbericht über die Berufsaufsicht veröffentlicht. Mit knapp 300 eingeleiteten neuen Verfahren zeige sich eine im Vergleich zu den beiden Vorjahren in etwa gleichbleibende Tendenz. Auch die Berichte zur Qualitätskontrolle und zum WP-Examen sind ab sofort wieder einsehbar.
Gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen, heißt es in der gestrigen Erklärung auf der WPK-Website zum neuen Bericht über die Berufsaufsicht, sei die Zahl der bestandskräftigen Rügen. Mit 53 bewege sie sich damit aber im Mittel der letzten drei Jahre. 18 von diesen seien dabei mit einer Geldbuße (zwischen 250 € und 48.000 €) belegt worden. Etwas über ein Drittel der Rügen seien Feststellungen im Zusammenhang mit der Prüfungstätigkeit der Berufsangehörigen zugrunde gelegen. Die restlichen etwa zwei Drittel aller Rügen fielen demnach auf den Kernbereich der Berufsausübung.
Mit Blick auf den ebenfalls wieder veröffentlichten Bericht der Kommission für Qualitätskontrolle seien im vergangen Jahr insgesamt knapp 600 Qualitätskontrollberichte ausgewertet worden, im Vorjahr waren es noch etwas über 1000 - wobei für 285 Praxen Mängel des Qualitätssicherungssystems festgestellt wurden. In 67 Vorgängen seien Auflagen und/oder Sonderprüfung zur Mängelbeseitigung erforderlich geworden. Schwerpunkte der Mängel hätten dabei bei der Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften und fachlicher Regeln, bei fehlender Funktions- und IT-Systemprüfung im Rahmen der Prüfung der internen Kontrollsysteme, bei der Prüfung von Anhang und Lagebericht und bei nicht ordnungsgemäßer Anwendung der Regelungen des Qualitätssicherungssystems zur auftragsbezogenen Qualitätssicherung gelegen.
Die Pressemeldung im Wortlaut, die auch den diesjährigen Bericht der Prüfungsstelle für das Wirtschaftsprüfungsexamen einschließt, können Sie hier abrufen.
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