Die US Börsenaufsicht beschuldigt die Deutsche Terminbörse Eurex, das US Wertpapiergesetz verletzt zu haben, das den Verkauf von sog. Index-Futures an US Investoren regelt.
Dabei geht es um die Unterscheidung von sog. narrow-based securities futures index („NBSF“), die aufgrund des erhöhten Marktmanipulationsrisikos von der SEC geregelt sind und den sog. broad-based securities futures index („BBSF“), die von der CFTC geregelt werden.
Als die Eurex vor mehr als zehn Jahren anfing, den Euro STOXX Banks Index zu vertreiben, war dieser damals ein BBSF, der ordnungsgemäß von der CFTC genehmigt wurde. Eurex wird nun vorgeworfen es versäumt zu haben, eine Genehmigung bei der SEC zu beantragen, als sich der Euro STOXX Banks Index von einem BBSF in einen NBSF wandelte.
Aufgrund der proaktiven und pünktlichen Zusammenarbeit hat die SEC davon abgesehen, die Deutsche Börse als Betreiberin der Eurex formal anzuklagen. Die SEC warnt aber ausländische Börsen, Richtlinien und Prozesse zu implementieren, mit denen die dynamische Zusammensetzung ihrer Index-Futures überwacht wird, damit so etwaigen Genehmigungsvoraussetzungen Rechnung getragen werden kann.
Anna Rode, Compliance Puls – Der US-Compliance Tracker (www.compliancepuls.com)
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