Im Streit um Schadensersatzforderungen kündigt das Unternehmen die einvernehmliche Regelung mit ehemaligen Managern an.
DieEx-Vorstandsmitglieder Klaus Wucherer, Rudi Lamprecht und Edward G. Krubasik haben sich bereit erklärt, eine Vergleichsvereinbarung mit Siemens zu schließen, so das Unternehmen. In diesem Rahmen sollen diese jeweils 500 00 Euro an die Gesellschaft zahlen. Die Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die drei Ex-Vorstände im Zusammenhang mit den Korruptionsvorwürfen seien durch die Staatsanwaltschaft München bereits eingestellt.
Die Einigung bedarf jedoch noch der Zustimmung von Aufsichtsrat und Hauptversammlung.
Mit weiteren betroffenen ehemaligen Vorständen ist das Unternehmen im Gespräch und erwarte hier ebenso Einigungen.
Die Affäre um immens hohe Bestechungszahlungen beschäftigt Siemens seit 2006. Der Konzern musste im Rahmen von Ermittlungsverfahren hohe Bußgelder zahlen, unter anderem 800 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC.
Weitere Informationen: Transparency International Deutschland e.V.
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