Börsennotierte Gesellschaften sind zunehmend mit konkreten Vorschlägen zur Unternehmenspolitik durch Aktionäre konfrontiert. Dabei überwiegt der konstruktive Dialog, Unternehmen wappnen sich mit besserem Informationsangebot.
Mehr als zwei Drittel der deutschen börsennotierten Aktiengesellschaften rechnen laut einer Studie des Deutschen Aktieninstituts e.V. und McKinsey & Company, Inc., damit, dass Aktionäre häufiger dezidierte Vorschläge zur strategischen Ausrichtung und Führung der Unternehmen unterbreiten. Neben der Kapitalstruktur oder dem Kauf und Verkauf von Unternehmen stünden dabei auch Fragen der Corporate Governance im Fokus.
Der Dialog mit den Aktionären sei sehr anspruchsvoll, das Verhältnis zwischen den „aktiven Aktionären“ und den Unternehmen jedoch konsensorientiert. Die Mehrheit der Unternehmen beobachte daher die Investorenbasis regelmäßig und antizipiere auch Anregungen.
Vermehrt treten aktive Aktionäre laut Studie mit dem Wandel der Aktionärsstruktur auf – an die Stelle ehemaliger deutscher Großaktionäre sind institutionelle Anleger getreten, größtenteils aus dem Ausland. Es handele sich hier nicht nur um Hedgefonds, die Mehrzahl der „aktiven Aktionäre“ stellen traditionelle Investmentfonds.
Weitere Informationen: Deutsches Aktieninstitut e.V.
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