Wie der österreichische Standard berichtet, hat der österreichische Rechnungshof in seinem Rohbericht der Bundestheaterholding ein schlechtes Urteil ausgestellt. Kritisiert wird vor allem die mangelnde Kontrolle und Führung in der Holding.
Der Rechnungshof kritisiert in seinem Bericht, dass die Holding „keine genehmigungsfähigen Dreijahrespläne mit den Bühnengemeinschaften erarbeitet hat und keine realistischen mehrjährigen Finanzierungskonzepte für den Bundestheaterkonzern erstellt wurden“. Der Bericht kommt außerdem zu dem Schluss, dass die Holding „ihre strategische Führungsrolle nur unzureichend“ erfülle.
Überprüft wurde auch das Gebaren mit Barauszahlungen. Kritisiert wird, dass es in der Holding „keine schriftlichen Richtlinien gibt, wonach die Konzerngesellschaften Barauszahlungen möglichst vermeiden ... sollten". In den Geschäftsjahren 2009/10 bis 2011/12 wurden „8,91 Mio. Euro an Gagen, Honoraren und Reisekosten sowie Bezügen und Bezugsvorschüssen in bar“ ausgezahlt. Allein an der "Burg" wurden insgesamt 2,8 Millionen Euro für Gagen, Honorare und Reisekosten in bar beglichen.
Der Rechnungshof empfiehlt, dass „Barauszahlungen nur auf ein unvermeidbares Minimum zu reduzieren“ seien, Gagen an Gastkünstler „grundsätzlich nur überwiesen“ und Barauszahlungen von Bezügen und Vorschüssen „untersagt“ werden.
Bereits im Februar stellte die österreichische Sektion von KPMG in einem internen forensischen Untersuchungsbericht Unregelmäßigkeiten fest und kritisierte insbesondere das mangelnde interne Kontrollsystem an der „Burg“ (siehe hierzu auch die Meldung auf Compliance-Digital).
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