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02.05.2018

Handbook of Research on Counterfeiting and Illicit Trade

Von Peggy E. Chaudry (Hrsg.). Edward Elgar Publishing, 2017, 496 Seiten, 194,02 Euro, ISBN 978-1-78536-644-4.
Das Handbuch versteht verschiedene Praktiken unter dem Begriff „lIlicit Trade“, dazu gehören alle Handlungen, die irgendwelche Gesetzesverstöße beinhalten – Korruption, Steuer- und Zollhinterziehung, Markenpiraterie, Produktfälschungen, aber auch der Handel mit geschützten Arten etc. Markenpiraterie und der Handel mit gefälschten Produkten werden ein immer größeres Problem. Dabei stehen Markenprodukte und gefälschte Arzneimittel, letztere mit einem stark steigenden Anteil, im Mittelpunkt. Das Handbuch schließt insofern eine Lücke, da die Probleme mit gefälschten Produkten, der Schutz vor dieser Kriminalität und die Verfolgung der Täter selten in der internationalen Forschung thematisiert wird. Dies überrascht, da Studien zeigen, dass viele Konsumenten Erfahrungen mit dem Kauf gefälschter Produkte haben. Als Grund für den Erwerb wird zumeist angegeben, dass die Kosten des Fakes deutlich niedriger sind als die Kosten des Originals. Für Täter ist dieser Zweig attraktiv, da es sich um eine Kriminalität mit hohen Renditen und niedrigem Risiko handelt. Zum einen wird diese Kriminalität von den Strafverfolgungsbehörden zumeist nur mit untergeordneter Priorität verfolgt. Zum anderen sind die verhängten Strafen vergleichsweise mild.

Die Besonderheiten dieser Art von Kriminalität bringen die Autoren des Einführungskapitels zu der Forderung, dass eine spezielle Wissenschaft sich mit verbotenem Handel auseinandersetzen soll. Allerdings überzeugt der Ansatz nicht, da keine großen Unterschiede zu anderen wirtschaftskriminellen Handlungen aufgezeigt werden. Betont wird insbesondere die Komplexität der Strukturen, die notwendig sind, um auf illegalen Märkten mit illegalen Produkten zu operieren. Hier sind internationale Organisationen und nationale Gesetzgeber gefragt. In dem Beitrag von Delston und Walls wird als Beispiel für den internationalen Druck, der über multinationale Organisationen ausgeübt werden kann, der Economic Development Act der Seychellen genannt. Die Seychellen hatten durch dieses Gesetz jedem Investor, der über 10.000.000 US-Dollar ins Land bringt, Immunität auch für Drogen- und Gewaltkriminalität angeboten. Die Financial Action Task Force, einem Zusammenschluss von 35 Staaten, brandmarkte dieses Gesetz in Form von „name and shame“. In der Folge zogen die Seychellen die Gesetzgebung wieder zurück.

Nach diesen grundlegenden Ausführungen zur Definition, dem Risiko und den Folgen von illegalem Handel, werden drei Fallstudien zu nationalen Initiativen zur Bekämpfung von illegalem Handel benannt. Diese beziehen sich auf die USA, Mexiko und E-Commerce in China.

Der dritte Teil des Buches befasst sich dann mit den Auswirkungen des illegalen Handels auf bestimmte Branchen. So wird allein für die USA ein Marktvolumen für illegale Pharmazeutika von circa 80 Millionen US-Dollar angenommen. Im Luxusgütergewerbe unterscheidet man zwei unterschiedliche Typen von Kriminalität: Zum einen werden Konsumenten getäuscht, da sie gut gemachte Fälschungen in die Irre führen und sie dazu bringen, illegale anstatt legaler Ware zu erwerben. Auf der anderen Seite gibt es Kunden, die bewusst Waren kaufen, von denen sie den Verdacht hegen oder sogar Gewissheit haben, dass sie gefälscht sind. Einmal hat man Kunden als Opfer und einmal als (Mit-)täter. Die Zahlen über Fake-Luxusprodukte sind schwierig zu ermitteln. Geht man allein nach den beschlagnahmten Gütern, ergab sich in 2016 in den USA ein Marktwert von 1,38 Milliarden US-Dollar. Die Tabakindustrie ist ebenfalls stark von dem illegalen Handel betroffen. Schätzungen gehen von einem Anteil von illegalen Zigaretten von zehn Prozent am Gesamtmarkt aus.

Der vierte Teil des Bandes befasst sich mit der speziellen Situation im Internet. Die einzelnen Kapitel widmen sich den Problemen des Urheberrechts, wobei ein eigenes Kapitel dem speziellen Bereich der Musikwirtschaft gewidmet ist. Chikada und Gupta befassen sich in ihrem Kapitel damit, wie man die eigene Marke im Internet schützen kann.

Der letzte Teil des Buches befasst sich abschließend mit der Effektivität der Gegenmaßnahmen, die ein Unternehmen beziehungsweise die Gesellschaft oder Konsumenten zur Abwehr von illegalem Handel ergreifen. In einem Kapitel setzt sich Lancaster damit auseinander, wie man in der Supply-Chain-Piraterie und andere illegale Maßnahmen erkennt.

Das Buch ist sehr hilfreich für alle diejenigen, die sich mit dem umfangreichen Thema des illegalen Handels auf akademischem Niveau befassen wollen. Für Praktiker ist es nur bedingt geeignet, da die sehr wohl enthaltenen praktischen Hinweise im Buch verstreut sind. Hier sollte man für eine Neuauflage überlegen, ob man hier nicht praxisrelevante Zusammenfassungen einfügen soll.

Prof. Dr. Stefan Behringer, NORDAKADEMIE – Hochschule der Wirtschaft, Elmshorn und Hamburg

Quelle: ZRFC Risk, Fraud & Compliance Heft 2/2018
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