Immer häufiger findet sich das Thema Social Media auf der Tagesordnung der Vorstandsetage - unabhängig von der Branche. Aktivitäten im Bereich Social Media haben sich zu einer geschäftlichen Notwendigkeit entwickelt. Schon jetzt werden die Netzwerke als praktikables und effektives Business-Tool angesehen.
Mehr als 70 Prozent der Unternehmen und Organisationen weltweit bewegen sich inzwischen aktiv im Netz. Vorteile werden unter anderem im intensiveren Kundendialog, der Stärkung der Innovationskraft und der Motivation der Mitarbeiter gesehen. Überraschenderweise scheinen viele der entwickelten Märkte ihren Konkurrenten aus den Emerging Markets hinterherzuhinken. Das ergab die KPMG-Studie Going Social: How businesses are making the most of social media, in deren Rahmen weltweit 1.850 Manager und über 2.000 Arbeitnehmer in 10 Ländern branchenübergreifend befragt wurden.
Emerging Markets als Vorreiter: In den Emerging Markets hat sich schnell die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich Social Media gut eignen, im Wettbewerb mit den entwickelten Märkten einen Schritt voraus zu sein. Beispielsweise nutzen in China rund 82 Prozent der Unternehmen und Organisationen Social Media, in den USA rund 72 Prozent, während in Deutschland nur 43 Prozent Social Media einsetzen. Für die Industrienationen bleibt noch viel Raum für Expansion.
Ziele - Kundenansprache und Innovation: Erwartungsgemäß nutzt die Mehrzahl der befragten Unternehmen Social Media, um die Beziehungen zu ihren Kunden zu verbessern. Aber über die Hälfte der befragten Manager gab auch an, Social Media mit dem Ziel zu nutzen zu wollen, die Produktentwicklung zu beschleunigen und die Innovationskraft zu stärken.
Erfolgsfaktoren: Wesentliche kritische Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Social Media sind beispielsweise die Identifikation der möglichen und richtigen Einsatzfelder, das Monitoring der eigenen Reputation und die aktive Begleitung von Unterhaltungen über das eigene Unternehmen im Social Web. Durch den immer häufigeren Einsatz von Social Media in verschiedenen Bereichen eines Unternehmens ist auch eine klare und konsistente Social Media-Strategie notwendig, um etwa den Austausch von Best Practice zu fördern.
Vorteile durch eine Beteiligung der Mitarbeiter: Nachdem den Mitarbeitern der Zugang zu Social Media erlaubt worden war, haben rund 80 Prozent der befragten Manager Vorteile wie etwa die Verbesserung von Beziehungen und eine steigende Zufriedenheit im Job feststellen können. Demgegenüber nannten zwischen rund 50 Prozent Nachteile wie ein höheres Risiko hinsichtlich Computerschädlingen, 46 Prozent höhere Kosten durch die steigende Nutzung von Bandbreite.
Zeitverschwendung wurde von 35 Prozent der Manager festgestellt, eine Steigerung der Produktivität hingegen von 82 Prozent. Die Befragung ergab auch, dass die Zeit, die die Mitarbeiter mit Social Media verbringen, durch die Manager regelmäßig überschätzt wird.
Lesen Sie zu diesem Thema auch die in Kürze erscheinende ESV-Publikation Kunde 2.0 – Wie Unternehmen Social Media nutzen , herausgegeben von Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger und Prof. Dr. Philipp Riehm.
Download der Studie: KPMG
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
