Durch die spektakulären Bilanzskandale der vergangenen Jahre, die das Herzstück der vorangegangenen Ausführungen darstellen, hat das Ansehen der Corporate Governance in einem so bislang nicht gekannten Umfang weltweit Schaden genommen. Auch in Deutschland wurden Anleger „skalpiert“: es kann nur bedingt die Auffassung geteilt werden, wonach es lediglich einige wenige Hasardeure und schwarze Schafe waren, die den Anlegern finanziellen Schaden zufügten.
Sicher richtig ist aber, dass der ganz überwiegende Teil der Unternehmensleiter, Aufsichtsräte und Prüfer seine Aufgaben den Gesetzen und Verordnungen entsprechend nach bestem Wissen und Gewissen erfüllt. Nicht die gesamte Schafherde ist schwarz. Strenger verweist auf die Analyse von deutschen Insolvenzen, die zeigt, dass es vor allem die „externen Faktoren“ waren, die überraschende „Abstürze“ auslösten. Das zeigt sich auch überdeutlich in den neuen Fällen, die hier geschildert werden. Ausgangslage der Unternehmen waren z. T. neue innovative Ideen. Unternehmerisch werde in Deutschland durchweg Überdurchschnittliches geleistet.
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