Ein Jahr nach Wirksamwerden des Data Act ist der Befund ernüchternd: Es fließen zu wenig Daten von Herstellern zu Nutzern vernetzter Produkte. Die üblichen Verdächtigen (Datenschutz, Geschäftsgeheimnisschutz, IT-Sicherheit) entpuppen sich überwiegend als Scheinhindernisse für den Datentransfer. Die tatsächlichen Ursachen liegen woanders und sind teils hausgemacht: fehlende Use Cases, festgefahrene Strukturen, fehlende Standards, mangelndes Vertrauen, unzureichende Datenkompetenz. Der Beitrag ordnet den Befund ein, benennt fünf Stellschrauben und warnt vor einer Aushöhlung des Direktzugangs im Digital Omnibus.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2196-9817.2026.05.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2196-9817 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-08-28 |
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